Erster Kulturbeauftragter: Reinhard Frank

17.09.2014

Reinhard Frank ist kulturvernetzt wie kaum ein zweiter. So war er vor zehn Jahren Mitgründer des Kulturnetzes Rendsburg, dem mittlerweile 22 Mitglieder angehören - von der Buchhandlung bis zum Kommunalen Kino, vom Jazzclub bis zum Jüdischen Museum. Bekannt wurde das Kulturnetz durch lange Nächte der Kultur und den Tag der Kultur mit Lesungen, Konzerten und Theater. Erste Aufgabe des Netzes war, Parallelveranstaltungen zu verhindern.

Daneben ist Frank Vorsitzender des Rendsburger Musikvereins und Dozent in der Erwachsenenbildung. So leitet er in Rendsburg und Umgebung bei Volkshochschule und Familienbildungsstätte Kurse und Gesprächskreise in Musikgeschichte, bei denen es unter anderem um Opern, Mozart, Bach sowie die Eigenarten verschiedener Kulturen geht.

Frank will den Bindestrich im Namen des Kreises Rendsburg-Eckernförde neu definieren, als Verbindung, nicht als Trennung, kündigte er an. Er suche das Gespräch mit der Eckernförder Kulturbeauftragten Andrea Stephan. Monika Schorn (Grüne), die Vorsitzende des Kreis-Kulturausschusses sagte, Frank sei „eine Person, wie wir sie uns gewünscht haben“.

Der Embührener hat neue Ideen: Jedes Denkmal könne eine App für Smartphones erhalten. Einzelne Regionen könnten kulturelle Schwerpunkte entwickeln, Hanerau-Hademarschen beispielsweise Jazz, Hohenwestedt die Malerei.